Willkommen bei der Philharmonia Zürich

Öffnungszeiten Billettkasse
während der Sommerpause

Vom 16 Jul bis 2 Sep 2018 bleibt der Schalterverkauf der Billettkasse geschlossen.
Ab 3 Sep 2018 sind wir zurück im Hause und öffnen die Schalter wieder.

Telefonisch sind wir während der ganzen Sommerpause wochentags jeweils von 10.00 bis 14.00 Uhr unter Tel. +41 44 268 66 66 erreichbar.
Online können die Tickets auch in der Sommerpause rund um die Uhr gekauft werden.

Konzertsaison 18/19 

Philharmonia Zürich, Orchestra La Scintilla, Ensemble Opera Nova

Im Juni 1998 wurde das Orchestra «La Scintilla» gegründet, das aus dem Orchester des Opernhauses Zürich hervorging und sich auf historische Aufführungspraxis spezialisiert hat; mittlerweile spielt es alle barocken und viele klassische Opernproduktionen am Opernhaus. Nun ist «La Scintilla» 20 Jahre alt und setzt neue Akzente: Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 wird der Geiger und Dirigent Riccardo Minasi die Konzerte mit dem Orchestra «La Scintilla» leiten. Auf dass bei Bach, Händel, Vivaldi, Corelli und Pergolesi weiterhin die Funken sprühen! In der Konzertreihe der Philharmonia Zürich dürfen Sie sich auf die italienische Pianistin Beatrice Rana freuen, eine 25-jährige und mit wichtigen Preisen bedachte Senkrechtstarterin, die zweimal am Opernhaus Zürich zu Gast sein und unter der Leitung von Generalmusikdirektor Fabio Luisi Klavierkonzerte von Beethoven interpretieren wird. Neben den Dirigenten Daniele Rustioni und Robert Trevino ist auch der britische Bernstein Spezialist Wayne Marshall zu Gast und dirigiert ein Konzert zu Bernsteins 100. Geburtstag. Das Ensemble Opera Nova wiederum zollt unter der Leitung von Hans-Peter Achberger dem Komponisten György Ligeti Tribut, dessen Grand Macabre auf unserem Opernspielplan steht. Einen weiteren Höhepunkt in unserer Konzertsaison verspricht das Benefizkonzert zum 30-jährigen Bühnenjubiläum von Cecilia Bartoli. Am Pult von «La Scintilla» steht bei diesem Konzert mit Gianluca Capuano ein weiterer Spezialist für barockes Repertoire.

Sa22Sep

offen7

Grosses Eröffnungsfest

Wenn sich Ende September morgens um 9 Uhr auf dem Sechseläutenplatz Menschenschlangen bilden, dann ist es wieder so weit: Das Opernhaus öffnet nach der Sommerpause seine Türen und lädt zum alljährlichen Eröffnungsfest ein. Diesmal zeigen wir die Premiere unserer Kinderoper Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse auf der Studiobühne, und auf der Hauptbühne können Sie die öffentliche Hauptprobe von Verdis Macbeth oder eine Vorstellung von Offenbachs Operette Häuptling Abendwind besuchen. Daneben gibt es natürlich wieder die Möglichkeit, in Führungen hinter die Kulissen zu schauen, die Kostümabteilung und die Werkstätten kennenzulernen, Ballettworkshops zu besuchen und vieles mehr. Alle Veranstaltungen sind wie immer kostenlos.

Für einzelne Vorstellungen werden Tickets abgegeben.

22 Sep 2018


Fabio Luisi


Fabio Luisi, Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich

stammt aus Genua. 2011 wurde er zum Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York ernannt, nachdem er dort bereits seit September 2010 als Principal Guest Conductor amtiert hatte.

Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra, Musikdirektor des Maggio Musicale Fiorentino und designierter Music Director des Dallas Symphony Orchestra ab 2020. Von 2011 bis 2017 war Fabio Luisi Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, zuvor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005-2013), Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007) und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent renommierter Klangkörper, darunter das Philadelphia Orchestra, das Cleveland Orchestra, das NHK Tokio, die Münchener Philharmoniker, die Filarmonica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Saito Kinen Orchester sowie zahlreiche namhafte Opernorchester. Bei den Salzburger Festspielen trat er mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und Die Ägyptische Helena hervor. Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie Rigoletto, Fidelio, Wozzeck und Verdis Messa da Requiem. Wichtige CD-Aufnahmen sind Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Kavalier der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung bisher Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Rimski-Korsakow und Frank Martin sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki), I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy) und die Messa da Requiem (Regie/Choreografie: Christian Spuck).


News in Kürze 

Aktuelle Meldungen

Generalmusikdirektor Fabio Luisi wird sich ab 2021 neuen Aufgaben widmen und legt sein Amt in gegenseitigem Einverständnis ein Jahr früher als geplant nieder, um seinem Nachfolger ausreichend Zeit zur künstlerischen Gestaltung zu bieten. Neuer Generalmusikdirektor ab der Saison 2021/22 wird der renommierte Dirigent Gianandrea Noseda.