Aufgrund der vom Bundesrat verfügten Massnahmen zur Eindämmung der Infektion mit dem Coronavirus sind im Opernhaus Zürich alle Vorstellungen und Veranstaltungen bis zum 30. April 2020 abgesagt. 

Weitere Informationen zu den Auswirkungen auf unser Programm sowie zu Ticketrückgaben und Erstattungen finden Sie hier.

Geänderte Öffnungszeiten der Billettkasse

Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 11.00 und 15.00 Uhr unter +41 44 268 66 66 oder per Mail an Enable JavaScript to view protected content..

Die Schalter der Billettkasse bleiben vom 14. März 2020 bis auf Weiteres geschlossen.

Konzertsaison 2O/21 

Philharmonia Zürich, Orchestra La Scintilla, Ensemble Opera Nova

Die Konzertsaison 2020/21 steht ganz im Zeichen eines Abschieds: Zum Spielzeitende wird Fabio Luisi nach neun Jahren seine Tätigkeit als Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich beenden. Luisi dirigiert noch einmal drei Konzerte, in denen er unter anderem seinen Zyklus der Beethoven-Klavierkonzerte mit der jungen Pianistin Beatrice Rana fortsetzt, die Vierte Sinfonie des von ihm besonders geschätzten Komponisten Franz Schmidt zur Aufführung bringt und in seinem letzten Konzert mit Gustav Mahlers Neunter Sinfonie einen Meilenstein des sinfonischen Repertoires interpretiert. Ausserdem geht Fabio Luisi mit der Philharmonia Zürich, der Klarinettistin Sabine Meyer und Beatrice Rana auf eine Tournee durch Deutschland und Österreich.

Der kommende Generalmusikdirektor stellt sich ebenfalls in der Konzertsaison 2020/21 vor: Gianandrea Noseda, gegenwärtig Chefdirigent des National Symphony Orchestra in Washington, D.C., dirigiert am Pult der Philharmonia Zürich eines der populärsten oratorischen Werke aus dem 19. Jahrhundert: Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms. Ausserdem gastiert er mit dem Orchester beim Stresa Festival in Norditalien mit Werken von Ludwig van Beethoven und Robert Schumann. Mit der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach unter der Leitung von Riccardo Minasi steht in dieser Konzertsaison ein weiteres gewichtiges geistliches Werk auf dem Programm. Es spielt das Orchestra La Scintilla, das in seiner Konzertreihe überdies Konzerte und Sinfonien von Bachs Söhnen, Serenaden von W. A. Mozart und Joseph Haydn sowie Musik aus der Neapolitanischen Schule präsentiert. Das Ensemble Opera Nova widmet sich in einem Sonderkonzert dem Eigensinn amerikanischer Komponisten des 20. Jahrhunderts.


Fabio Luisi


Fabio Luisi, Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich

Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Music Director des Dallas Symphony Orchestra und Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra.

Von 2011 bis 2017 war Fabio Luisi Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, zuvor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005-2013), Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007) und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent renommierter Klangkörper, darunter das Philadelphia Orchestra, das Cleveland Orchestra, das NHK Tokio, die Münchener Philharmoniker, die Filarmonica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Saito Kinen Orchester sowie zahlreiche namhafte Opernorchester. Bei den Salzburger Festspielen trat er mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und Die Ägyptische Helena hervor. Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie Rigoletto, Fidelio, Wozzeck und Verdis Messa da Requiem. Wichtige CD-Aufnahmen sind Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie die Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Cavaliere und Commendatore der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung bisher Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Schubert, Rimski-Korsakow und Frank Martin sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki), I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy), die Messa da Requiem (Regie/Choreografie: Christian Spuck) und Das Land des Lächelns (Regie: Andreas Homoki).